Laserquellenentwicklung
Laserpumpen und Seeding
Komplexe Lasersysteme wie OPCPA bestehen aus mehreren Teilen; das Frontend für Pumpen und Seeding ist oft entscheidend.
Produktbeschreibung
Warum ein Frontend entscheidend ist
Anspruchsvolle wissenschaftliche Lasersysteme, etwa Systeme zur optisch-parametrischen Chirped-Pulse-Verstärkung (OPCPA), bestehen typischerweise aus mehreren Teilen; das Wesentlichste ist häufig das Frontend für Laserpumpen und Seeding.
FLINT als Seed und OPO-Pumpe
FLINT-Femtosekundenoszillatoren, die auf demselben industrietauglichen Design wie die Familien CARBIDE und PHAROS aufbauen, liefern eine Ausgangsleistung von 20 W und eine Pulsdauer von sub-40 fs. Diese Oszillatoren unterstützen die Stabilisierung der Träger-Einhüllenden-Phase (CEP) sowie die Wiederholratenverriegelung auf eine externe Referenz. Der FLINT-Oszillator dient dem Seeding Yb/Nd-basierter Ultrakurzpulslaser-Verstärker und dem Pumpen optisch-parametrischer Femtosekundenoszillatoren (OPOs). Wird ein CEP-stabiler Ausgang gewünscht, können die FLINT-Oszillatoren (oder der Oszillatorausgang von PHAROS-Lasern) zum Seeding anderer Laserquellen verwendet werden.
ORPHEUS-OPCPA als kontrastreicher Seed
Aufgrund inhärent kontrastreicher Ausgangspulse wurde ORPHEUS-OPCPA als Frontend in Lasern ultrahoher Intensität übernommen. Gestützt auf die Stabilität der Laser CARBIDE und PHAROS liefert es wenigzyklische, CEP-stabile Pulse in einem ebenso kompakten Gehäuse wie übliche parametrische Verstärker und dient als Seed-Quelle für größere Verstärker, wobei hintergrundfreie Pulse mit Bandbreiten nahe einem einzelnen optischen Zyklus, ausgezeichneter spektraler Phasenkohärenz und CEP-Stabilität bereitgestellt werden. Dieses Frontend lieferte beispielsweise Seed-Pulse für eine Pumpe sowie optisch synchronisierte Signalpulse für drei aufeinanderfolgende OPCPA-Stufen in einem 4.4 TW OPCPA-System.



